DAS JUBILÄUMS – TREFFEN
Sponheim,22.05. – 24. 05. 2026
„50 Jahre ArGe Pfadfinder“
Die Anfahrt nach Sponheim hätte kaum schlimmer sein können, ob per Auto oder Zug. Ob vom Norden, Süden oder Osten kommend, die Autobahn, war eine einzige Baustelle mit kilometerlangen Staus. Mit dem Zug war es fast noch schlimmer, Verspätungen, ausgefallende Verbindungen, für einige bedeutete es Ankunft erst nach Stunden. Umso erfreulicher war der Empfang in der schönen Grafenberghalle. Gleich neben dem vorgesehenen Platz für das Sonderpostamt hatte unser Schweizer Mitglied Martin Bosle ein kleines Zelt aufgebaut, davor ein „Lagerfeuer“ mit Lampe als Blickfang – eine geniale Idee, die alle Besucher der Ausstellung anzog. Gleich daneben befand sich der ArGe Info-Stand, der von Friedemann und Petra besetzt wurde. Die Jubiläums-Broschüre und die „Personalisierte“-Sonderbriefmarke u.a. im Angebot.
Von Mitgliedern der ArGe waren folgende Exponate gemeldet:
Gottfried Steinmann: Scouting – Pfadfinder und Pfadfinderinnen,
Martin Bosle: Pfadfinder Bundes Lager und Anlässe in der Schweiz
Dr. Jürgen Böttiger: Pfadfindertum – eine zündende Idee
Friedemann Scholz: Einschreibe-Post aus Pfadfinder-Weltjamborees
Petra Gehrke: Pfadfinder in Europa
Jan Cosyns: Pfadfinderbelege vom 1. WK. (außer Wettbewerb)
Jürgens Exponat, welches er erstmalig ausstellte, wurde von der Jury mit GOLD zum besten Pfadfinder-Exponat ausgezeichnet. GRATULATION!
Ein hervorragend gestalteter Ausstellungs-Katalog lag gratis überall aus. Gleich zwei Pfadfinder-Beiträge von Gottfried machten auf uns aufmerksam: „Briefmarken als Medium zur Freude und Selbstbestätigung“ und „Pfadfinder Post“. Zu diesen Anlässen:
„50 Jahre Briefmarken- und Münzensammlerverein Sponheim“ (2) und
„50 Jahre ArGe Pfadfinder“ kamen drei Sonderstempel heraus. Die Stampiglie mit dem ArGe-Jubiläums-Emblem wurde schon früh schadhaft und gab bald den Geist auf, so dass viele Abstempelungen, nur auf „Eigenen Wunsch und Verantwortung“ erfolgte. Der Großteil der frankierten Bestellungen wird von der Post nachgeliefert.
Neben den Veranstaltern gebührt auch der Jury ein großes Lob. „Noch nie habe ich eine Jury erlebt, die sich so viel Zeit genommen hat, erklärend und rat gebend da zu sein!“ lt Gottfried. Der Besuch aus nah und fern und das gezeigte Interesse für diese Ausstellung war hervorragend – ganz ungewöhnlich heutzutage!